
Wir über uns
Die Erwachsenenbildung der Evangelisch-methodistischen Kirche hilft zu einer ganzheitlichen Entfaltung des Menschenseins und fördert die Entwicklung von Begabungen. Sie will Menschen in ihrem Selbstbewusstsein und in ihrer Mündigkeit stärken. Dabei geht sie davon aus, dass der Mensch nicht in individualistischer Selbstüberhöhung mündig wird, sondern indem er in Beziehung zu Gott und seinen Mitmenschen lebt. Sie hat Personen unterschiedlichen Alters und Geschlechts in verschiedenen Lebenssituationen und - welten im Blick und geschieht in Gemeinden und überregional in unterschiedlichen Formen.
Wie verstehen wir kirchliche Erwachsenenbildung?
Kirchliche Erwachsenenbildung geschieht in Gemeinden und überregional in unterschiedlichen Formen z.B.: Gesprächs- und Vortragsabende, Seminare, Kurse und Selbstlerngruppen in punktuellen Projekten und in kontinuierlichen Angeboten für junge Erwachsene, für die mittlere Generation und Senioren, für Frauen und Männer. Sie beinhaltet theologische Themen, biografische Fragen, gesellschaftliche Herausforderungen und musisch-kulturelle Betätigung.
Was sind die Ziele unserer kirchlichen Erwachsenenbildung?
- Offener Dialog über Fragen und Zweifel vertieft den eigenen Glauben und hilft zur Verständigung mit Menschen anderer Religionen
- Freiräume und Kreativität eröffnen die Chance zur Entfaltung des ganzen Menschen
- Arbeit an gemeinsamen Alltagsproblemen erleichtert die Gestaltung des Lebens
- Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit fördert die politische Verantwortung
- Bildung für Menschen, die in der Welt nicht mehr zurechtkommen, ist eine diakonische Aufgabe
- Vom Glauben heute reden zu lernen ist ein Beitrag zur Gemeindeerneuerung
Wie ist die Erwachsenenbildung in der Evangelisch-methodistischen Kirche strukturiert?
Die Evangelisch-methodistische Kirche hat auf der Ebene der Zentralkonferenz (Synode der BRD) ein Bildungswerk. Seine Arbeit wird von der Kommission für Erwachsenenbildung (Vorsitz: Bischöfin Rosemarie Wenner) begleitet.
Leiter des Bildungswerks ZK ist Dr. Lothar Elsner.
Auf der Ebene der Konferenzen (Synoden) Nord, Ost und Süd gibt es Geschäftsstellen. Sie betreuen die in ihrem Einzugsbereich stattfindenden Bildungsangebote und übernehmen darüber hinaus Arbeitsbereiche auch für die anderen Bildungswerke.
Auf Bundesebene und auf Konferenzebene existieren Fachkommissionen (z.B. für Eltern-Kind, Senioren, Seelsorge usw.), in denen die Arbeit in den einzelnen Feldern kirchlicher Erwachsenenbildung konzeptionell weiterentwickelt wird. Es gibt eine enge Kooperation mit den Werken z.B. dem Frauenwerk der EmK.
Was tut das Bildungswerk?
Es fördert die Erwachsenenbildung in Kirche und Gemeinden durch:
- Arbeitshilfen
- Vermittlung von Referentinnen/Referenten
- Schulungen für ehrenamtlich Mitarbeitende
- Modellseminare zu aktuellen Themen
- Seminare für besondere Zielgruppen
- Internationale Begegnungen und Studienreisen
- Koordination zwischen den Arbeitszweigen der Kirche
- U.v.m.
„Wie Menschen angesichts von neuen Bedürfnis- und Interessenslagen neue Begabungen entdecken und es wagen, sie in Gebrauch zu nehmen.“
(Ernst Lange)
Als Entdeckung der „noch nicht erwachten Absichten Gottes“
(Robert Musil)


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